Die Meisterhand des großen Bühnenbildners
des Lebens wollte diesem kleinen im grünen
Herzen Procidas versteckten Paradies Frieden
und Schönheit schenken.
Bei einem Spaziergang zwischen alten Landstraßen
und dem kristallklaren Meer nimmt man eine
unglaubliche Vielfalt von Düften wahr.
Der Duft der Zitronenhaine, der Orangenhaine,
der Olivenhaine und der Weingärten
machen aus diesem Ort das ersehnte Ziel
von Touristen, die einen Urlaub im Zeichen
von Entspannung, guter Küche, Ruhe
und ganz viel Natur suchen.
Der kleine Hügel von Cottimo, so benannt
nach einem Anbausystem, das früher
hier angewandt wurde, erstreckt sich von
der Landspitze Punta Serra bis zur Landspitze
Punta Faro.
In keinem anderen Bereich der Insel gibt
es solch eine Naturlandschaft. Es ist
ein großartiger Wanderweg, dort
wo das Grün der Gärten und das
Azurblau von Himmel und Meer regieren,
welche gleichsam einen dauernden Austausch
darstellen, zwischen dem Procida von einst
und jenem das kommen wird.
In dieser Gegend ist die Marienverehrung
sehr stark. Die Kirche der Madonna della
Libera wurde im Laufe der Zeit zu einem
der aktivsten kulturellen und sozialen
Zentren der Insel. Ursprünglich Sitz
eines Benediktinerinnenklosters, zeigt
es heute die Struktur eines dreischiffigen
lateinischen Kreuzes, überragt von
einem schönen, ländlichen Glockenturm
mit Uhr. Über dem Hauptaltar wird
ein Tafelbild der Verkündigung aufbewahrt,
das aus dem 16. Jahrhundert stammt, ein
Leinwandbild aus dem 17. Jahrhundert,
das die Madonna della Libera zeigt, sowie
Kultgegenstände aus dem Besitz bedeutender
Familien der Insel. Außer der Kirche
gilt es ein weiteres Monument zu besichtigen,
den Aussichtsturm „Torre di avvistamento
della Rotonda“, aus dem 16. Jahrhundert,
den besterhaltenen der drei Aussichtstürme
auf der Insel.
Es gibt zwei Plätze am Meer, wo man
in kristallklarem Wasser baden kann. Die
Lavafelsen der Landspitze „Punta Faro“,
für anspruchsvollere, Einsamkeit und
Ruhe liebende Badegäste, und den ehemaligen
Krater des Pozzo Vecchio, einen der schönsten
und suggestivsten Sandstrände.
Letzterer, bis vor wenigen Jahren den meisten
unbekannt, ist heute auch und vor allem
deswegen berühmt geworden, weil er
der Strand der Metaphern war, im unvergesslichen
filmischen Meisterwerk „Der Postmann“.
Wenige Klippen trennen ihn vom kleinen „Strand
der Verliebten“, Zufluchtsort für
Romantiker, vor allem in den Stunden vor
Sonnenuntergang. Seine Meeresgründe,
reich an Fischen und unzähligen Seeigeln,
stellen das ersehnte Ziel für Schnorchler
und für die Unterwasserjagd mit der
Harpune dar.Unglaubliche, atemberaubende
Panoramablicke über den ganzen Golf
von Neapel und auf den Vesuv bilden den
Rahmen für diesen wunderbaren Ort,
der noch lieblicher wird durch das Zwitschern
der Vögel, die einem die unvergesslichen
Beschreibungen der Elsa Morante ins Gedächtnis
zurückrufen: "... Meine Insel hat einsame Sträßchen,
eingeschlossen zwischen alten Mauern, außerhalb
derer sich Obst- und Weingärten ausdehnen,
die Kaiserliche Gärten zu sein scheinen.
Sie hat verschiedene Strände mit hellem,
feinem Sand, und andere, kleinere Strände,
die mit Kieselsteinen und Muscheln bedeckt
sind..."
Visual Tour Cottimo
Zu
besichtigen
· Leuchtturm
· Strand des Pozzo Vecchio
· Strand der Verliebten
· Pfarrkirche der Santissima
Annunziata
· Aussichtsturm
· Wanderweg durch den Ortsteil
Cottimo
· Wanderweg zum Leuchtturm
· Wanderweg zur Landzunge Punta
Serra
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