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Kleine, geheimnisvolle, unberührte
Insel Vivara (lateinisch “vivarium”
bedeutet Gärtnerei, Baumschule), übers
Meer ausgebreiteter Halbmond, ist sie ein
echtes Juwel der Natur, bevorzugtes Ziel
von Umweltschützern und Archäologen.
Einst mit Procida über ein Riff verbunden,
erhebt sich das Vulkaninselchen in ca. 100
Metern Entfernung vom Vorgebirge Santa Margherita
Vecchia, mit dem es seit 1969 wieder durch
eine Fußgängerbrücke verbunden
ist, welche die Wasserleitung zur Versorgung
von Procida und Ischia trägt.
Bei einem Umfang von 3 km und einer maximalen
Höhe von 109 Metern befindet sich auf
ihr ein Geflecht tausender Fußpfade,
reich bewachsen von einer üppigen,
wilden Vegetation. Einst als erste besiedelt
– mindestens seit dem 16.
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Jahrhundert vor Christus
– ist sie heute glücklicherweise
vollkommen unbewohnt! Auf der Insel gibt
es ein einziges Gebäude, das 1861 als
Jagdhütte errichtet wurde, und von
dessen Terrasse aus man ein unglaubliches
Panorama bewundern kann, das die gesamte
Kampanische Küste umfasst.
Von Wildkaninchen und anderen Kleintierarten
bewohnt, ist Vivara vor allem eine Vogelinsel.
Mehr als zweihundert Stand- und Zugvogelarten
wurden auf der Insel registriert. Erst kürzlich
wurden unzählige archäologische
Fundstücke entdeckt, viele davon aus
mykenischer Zeit.
Die Fischgründe rund um die Insel sind
suggestiv und reich mit Seegras bewachsen,
ein großartiges Schauspiel für
die Anhänger der Unterwasserjagd.
Seit 1974 ist die Insel ein Naturschutzgebiet.
Seit 2002 ist sie unter strengsten staatlichen
Naturschutz gestellt.
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